Urban Farming – Die Städte werden grüner
Immer mehr Menschen nehmen die Bezeichnung „Grassroots movement“ wörtlich und legen Nutzgärten in den Innenstädten an. Ein Beispiel dieser Urban Farming-Bewegung sind die „Prinzessinengärten“ in Berlin. Der klangvolle Name steht für eine vormals ungenutzte Brachfläche am Kreuzberger Moritzplatz, die im Sommer 2009 zu einem ökologischen Nutzgarten verwandelt wurde. Die clevere Idee: Das modulare Hochbeetsystem der „Prinzessinnengärten“ ist mobil und unabhängig vom der Beschaffenheit des Untergrunds. Damit kann prinzipiell jedes ungenutzte Stadtareal, wie Brachflächen oder Hausdächer, in einen städtischen Gemüsegarten verwandelt werden – auch für kurze Zeit. Der Gartenbau im Kiez schont nicht nur die Umwelt, verbessert die Co2-Bilanz und verschönert das Stadtbild. Für die Gartengründer Robert Shaw und Marco Clausen haben die Prinzessinnengärten auch eine soziale Funktion: Mit kollektiven Gartenaktionen sollen sie die Gemeinschaft der Anwohner fördern.
Die Soziologin Christa Müller preist Urban Farming ein einem Beitrag für ZDF-Aspekte als einen Weg in die „Umgestaltung von Städten in Richtung Nachhaltigkeit”. Und das ist eine Entwicklung, auf die wir natürlich auch gerne aufmerksam machen.










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