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Kaufen macht schlau!

Carrotmob am 15. Oktober im Buchladen Neusser Straße

Köln, 10. Oktober 2011. Am 15. Oktober 2011 von 11 bis 15 Uhr startet der nächste Carrotmob in Köln beim „Buchladen Neusser Straße“, in der Neusser Straße 195-197 in Köln-Nippes. 30 Prozent des Tagesumsatzes gehen direkt in den Klimaschutz. Wer an diesem Tag hier Bücher kauft, tut unmittelbar etwas fürs Klima und genießt zudem eine ganz besondere Einkaufatmosphäre mit netten Gesprächen und Livemusik.

Am 15.10. zwischen 11 und 15 Uhr wird der „Buchladen Neusser Straße“ in Köln Nippes zur Bühne für den nächsten Carrotmob – einen Einkaufsevent für den Klimaschutz mit viel Spaß, Info und Musik.

Bei einem Carrotmob geht es darum, dass eine große Anzahl an Kunden in einem kurzen Zeitraum viele Produkte eines Unternehmens kaufen. Für den Aktionstag mobilisiert das ehrenamtliche Carrotmob-Organisationsteam über die sozialen Medien des Internets zusätzliche Kundenströme, die in dem Laden für einen Rekordumsatz sorgen sollen. Die Teilnehmer des Carrotmobs belohnen damit die Bereitschaft des Inhabers, sein Geschäft klimafreundlich zu sanieren. Die Geschäftsführerin der Buchhandlung Neusser Straße in Nippes, Dorothee Junck, hat sich verpflichtet, 30 Prozent der Einnahmen des Tages in Energieeffizienzmaßnahmen in ihrem Geschäft investieren.

„Wir waren von der Idee gleich begeistert“, so Dorothee Junck. „Unser ganzes Team freut sich schon auf den Event. Wir haben bereits unser Geschäft mit Karotten und Plakaten geschmückt, verschiedene Kunden sprechen uns jetzt schon darauf an.“

 

Buntes Programm mit Info und Musik

Für die richtige Stimmung sorgt am Aktionstag unter anderem die Band „Billy Rückwärts“ mit ihren mitreißenden Liedern. Außerdem gibt es Informationen zu den Themen Klimaschutz und nachhaltiger Lebenswandel. Damit die Teilnehmer auch nach der Klimaschutzaktion weiter aktiv bleiben, gibt es vor Ort auch eine praktische Broschüre im Hosentaschenformat zum Mitnehmen. Die Broschüre „Klimaschutz to go“ zeigt auf, wie man ohne großen Aufwand seinen Alltag klimafreundlicher gestalten kann. Außerdem helfen beim Energiesparen zuhause die interaktiven Energiespar-Ratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de.

Um sicher zu gehen, dass mit den Einnahmen die möglichst effizientesten Maßnahmen umgesetzt werden, wird auch dieses Mal wieder ein unabhängiger Energieberater von der gemeinnützigen co2online GmbH im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ kostenfrei organisiert. Der Einsatz der Kunden und die damit verbundene Umsatzhöhe entscheidet jedoch letztlich, welche der empfohlenen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können.

 

Bilanz bisher: 18 Tonnen weniger CO2 jährlich

„Mit fünf Carrotmobs nehmen die Kölner eine Vorreiterrolle ein. Insgesamt konnten die Kölner Carrotmobber Energiesparmaßnahmen anstoßen, durch die zukünftig jedes Jahr 18 Tonnen weniger CO2 verursacht werden“, sagt Steffi Saueracker, Projektleiterin der Klimaschutzkampagne „Klima sucht Schutz“. Bundesweit können durch verschiedene Carrotmob-Aktionen sogar mehr als 160 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.

Die Carrotmobs: ein internationales Erfolgsmodell

Carrotmobs sind die etwas andere Umwelt-Aktion: Im Gegensatz zu Boykotts wirken sie nicht durch Strafen, sondern schaffen positive Anreize für umweltfreundliche Veränderungen. Das Geschäft, das bereit ist, den höchsten Anteil seines Tagesumsatzes in den Klimaschutz zu investieren, erhält den Zuschlag und wird mit geballter Einkaufskraft belohnt.

Der Name Carrotmob kommt vom amerikanischen Begriff „carrot and stick“, der etwa soviel bedeutet wie unser „mit Zuckerbrot und Peitsche”. Die Karotte ist die Belohnung für das erwünschte, umweltfreundliche Verhalten, „Mob“ steht für eine Massenansammlung kaufwilliger Kunden. Die Nähe zum Begriff Flashmob ist dabei beabsichtigt.

Die Idee dieser Aktionsart stammt aus den USA. Der erste Carrotmob fand 2008 in San Francisco statt. Von dort aus breitete sich das Konzept schnell nach Europa, Australien und Asien aus, und nach wie vor kommen immer weitere Städte dazu, in denen kleine, ehrenamtliche Teams örtliche Carrotmobs organisieren.

Den ersten deutschen Carrotmob gab es im Juni 2009 in Berlin, es folgten weitere in Bielefeld, Bonn, Frankfurt, Bremen, Kiel, Darmstadt und Freiburg. In Köln fand am 17. April 2010 erstmals ein Carrotmob statt. Drei weitere Kölner Carrotmobs folgten am 24. Juli 2010 und am 19. März 2011. In Köln wurden rund 15.000 Euro für verschiedene Klimaschutzmaßnahmen, wie beispielsweise die Erneuerung einer Beleuchtungsanlage, Austausch alter Tiefkühlschranke sowie die Umstellung der Warmwasserversorgung eingesetzt. Durch die ersten vier Carrotmobs können jährlich 18 Tonnen CO2 vermieden werden.

 

Über co2online und „Klima sucht Schutz“

Die gemeinnützige co2online GmbH (www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. co2online ist Träger der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ (www.klima-sucht-schutz.de). Die Kampagne informiert Verbraucher über Klimaschutz und Klimawandel und hilft, individuelle Einsparpotenziale in den Bereichen Heizen, Strom, Verkehr und Konsum zu erkennen und zu nutzen. Projekte wie das Klima-Orakel, das Klima-Barometer, das Online-Branchenbuch „Rat und Tat“ oder der Energiesparmeister-Wettbewerb motivieren alle Altersgruppen zum Mitmachen.

Weitere Informationen: www.carrotmobkoeln.org

 

Pressekontakt:

Carrotmob Köln GbR
Marco Wolpert        Tel: 0151/15147394

E-Mail:                  

 

Bei Abdruck freuen wir uns über ein Belegexemplar.

 

 

Klimaschutzaktion für die ganze Familie

4. Kölner Carrotmob am 21. Mai bei der Bäckerei Ährensache in Holweide

Köln, 16. Mai 2011. Am 21. Mai 2011 von 10 bis 13 Uhr startet der vierte Kölner Carrotmob bei der Bio-Vollkornbäckerei Ährensache (Piccoloministraße 304) in Holweide. 150 Prozent des Umsatzes gehen direkt in den Klimaschutz. Neben der Gewissheit, mit ihrem Einkauf unmittelbar etwas fürs Klima zu tun, erwartet die Teilnehmer eine abwechslungsreiche Veranstaltung für die gesamte Familie.

Am 21. Mai 2011 findet bei der Bio-Vollkornbäckerei Ährensache in der Piccoloministraße 304 in Holweide ein besonderer Event statt: Zwischen 10 und 13 Uhr gibt es dort den 4. Kölner Carrotmob.

Ein Carrotmob ist ein Klimaschutz-Event, bei dem eine große Anzahl an Kunden in einem kurzen Zeitraum viele Produkte eines Unternehmens kaufen. Für den Aktionstag mobilisiert das ehrenamtliche Carrotmob-Organisationsteam über die sozialen Medien des Internets zusätzliche Kundenströme, die in dem Laden für einen Rekordumsatz sorgen sollen. Die Teilnehmer des Carrotmobs belohnen damit die Bereitschaft des Inhabers, sein Geschäft klimafreundlich zu sanieren. Der Geschäftsführer der Bio-Vollwertbäckerei Ährensache, Johannes Wenning, hat sich verpflichtet, sage und schreibe 150 Prozent der Einnahmen in Energieeffizienzmaßnahmen in seinem Geschäfts investieren, d.h. auf jeden Euro, der eingenommen wird, legt er noch einmal 50 Cent obendrauf.

„Bäckereien haben einen hohen Energiebedarf – deshalb ist der Carrotmob speziell für uns eine tolle Sache. Der Energieberater hat mir interessante Möglichkeiten zur effizienten Energienutzung aufgezeigt, an die ich noch gar nicht gedacht habe“, erklärt Wenning. Der unabhängige Energieberater wird auch dieses Mal wieder von der gemeinnützigen co2online GmbH im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ kostenfrei organisiert. Der Einsatz der Kunden und die damit verbundene Umsatzhöhe entscheidet jedoch letztlich, welche der empfohlenen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können.

Buntes Programm für die ganze Familie

Mit einem bunten Rahmenprogramm wird der 4. Kölner Carrotmob zu einer Veranstaltung für die ganze Familie. Bäckermeister Wenning zeigt während des Carrotmobs in seiner Backstube, wie Brot hergestellt wird, und Kinder können dabei auch selbst ihre eigenen Brötchen backen. Bereits im Vorfeld des Carrotmobs haben Kindergärten im Veedel Karotten gebastelt. Beim Carrotmob wird die schönste gewählt und prämiert. Außerdem informieren Umweltschutz- und Nachbarschaftsinitiativen über ihre Projekte. So stellen beispielsweise die Initiative „Gartenglück“ ihre Gemeinschaftsgärten vor, die Nachbarschaftshilfe „Holweider Klüngel“ erläutert ihren Tauschring und die Naturfreunde Köln informieren über ihre Aktivitäten. Für die passende Atmosphäre sorgen der vom Carrotmob-Organisationsteam dekorierte Laden und Live-Musik

Mit dem Rahmenprogramm wird nicht zuletzt Hintergrundwissen zur Herstellung von Produkten des alltäglichen Bedarfs vermitteln, um dadurch einen bewussten und verantwortungsvollen Konsum zu fördern. Damit die Familien auch nach der Klimaschutzaktion weiter aktiv bleiben, gibt es vor Ort auch eine praktische Broschüre im Hosentaschenformat zum Mitnehmen. Die Broschüre „Klimaschutz to go“ zeigt auf, wie man ohne großen Aufwand seinen Alltag klimafreundlicher gestalten kann. Außerdem helfen beim Energiesparen zuhause die interaktiven Energiespar-Ratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de.

Die Carrotmobs: ein internationales Erfolgsmodell

Carrotmobs sind die etwas andere Umwelt-Aktion: Im Gegensatz zu Boykotts wirken sie nicht durch Strafen, sondern schaffen positive Anreize für umweltfreundliche Veränderungen. Das Geschäft, das bereit ist, den höchsten Anteil seines Tagesumsatzes in den Klimaschutz zu investieren, erhält den Zuschlag und wird mit geballter Einkaufskraft belohnt.

Der Name Carrotmob kommt vom amerikanischen Begriff „carrot and stick“, der etwa soviel bedeutet wie unser „mit Zuckerbrot und Peitsche”. Die Karotte ist die Belohnung für das erwünschte, umweltfreundliche Verhalten, „Mob“ steht für eine Massenansammlung kaufwilliger Kunden. Die Nähe zum Begriff Flashmob ist dabei beabsichtigt.

Die Idee dieser Aktionsart stammt aus den USA. Der erste Carrotmob fand 2008 in San Francisco statt. Von dort aus breitete sich das Konzept schnell nach Europa, Australien und Asien aus, und nach wie vor kommen immer weitere Städte dazu, in denen kleine, ehrenamtliche Teams örtliche Carrotmobs organisieren.

Den ersten deutschen Carrotmob gab es im Juni 2009 in Berlin, es folgten weitere in Bielefeld, Bonn, Frankfurt, Bremen, Kiel, Darmstadt und Freiburg. In Köln fand am 17. April 2010 erstmals ein Carrotmob statt. Zwei weitere Kölner Carrotmobs folgten am 24. Juli 2010 und am 19. März 2011. In Köln wurden über 12.000 Euro für verschiedene Klimaschutzmaßnahmen, wie beispielsweise die Erneuerung einer Beleuchtungsanlage, Austausch alter Tiefkühlschranke sowie die Umstellung der Warmwasserversorgung eingesetzt. Durch die ersten drei Carrotmobs können jährlich 17 Tonnen CO2 vermieden werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.carrotmobkoeln.org

Pressekontakt:

 

Carrotmob Köln GbR

Marco Wolpert  Tel: 0163/2565610
E-Mail:                  

Bei Abdruck freuen wir uns auf ein Belegexemplar.

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Sturm auf den Bioladen

Köln, 14. März 2011. Der Carrotmob Köln geht in die dritte Runde: Am 19.März 2011 ab 13 Uhr beim Bioladen Naturata in der Kölner Innenstadt. 60 Prozent  des Umsatzes gehen direkt in den Klimaschutz. Alle Kölnerinnen und Kölner sind aufgefordert, mitzumachen und den Laden leerzukaufen.

Am 19. März 2011 ab 13 Uhr können die Kölner Verbraucher beim Bioladen Naturata in der Krebsgasse 5-11 – direkt hinter der Oper – wieder für den Klimaschutz einkaufen. Neben der Gewissheit, etwas Gutes für die Umwelt zu tun erwartet die Kunden ein ungewöhnliches Event mit Livemusik.

Ein Carrotmob ist ein Einkaufs-Event, bei der eine große Anzahl an Kunden in einem kurzen Zeitraum viele Produkte eines Unternehmens kaufen. Sie belohnen damit die Bereitschaft des Inhabers, den Energiehaushalt seines Geschäfts zu verbessern. Dieser hat sich bereits im Vorfeld dazu verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen in Energieeffizienzmaßnahmen in seinem Laden zu investieren. Das ehrenamtliche Carrotmob-Team mobilisiert für den Aktionstag über Facebook, Twitter & Co zusätzliche Kundenströme, die für einen Rekordumsatz sorgen sollen.

Lutz Größel, Geschäftsführer des Bioladens Naturata, will 60 Prozent der Einnahmen investieren:„Ohne den Carrotmob würde ich diese Investitionen nicht tätigen. Es ist schon beeindruckend, welches Potenzial der Energieberater in einem so modernen Laden, wie dem unseren, noch entdeckt“, erläutert er. Der unabhängige Energieberater wird von der co2online gGmbH im Rahmen ihrer „Klima sucht Schutz“-Kampagne kostenfrei zur Verfügung gestellt. Er begleite die Planung und Umsetzung der Maßnahmen.

Der Kölner Naturata-Bioladen wurde im Oktober 1982 von Helga Größel und Wiltrud Weber aus dem Umfeld des anthroposophischen Lesekreises und der Waldorfschule in Köln-Sülz gegründet. 1994 stieg Lutz Größel in die Firma seiner Mutter ein und eröffnete im November 2003 den Bioladen in der Krebsgasse, der neben Naturkost und einem Bio-Bistro auch Naturkosmetik und Holzspielzeug anbietet. Übrigens ist der Kölner Bioladen Naturata nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Produktmarke, die in verschiedenen Bioläden zu finden ist.

Die Carrotmobs: ein internationales Erfolgsmodell

Carrotmobs sind die etwas andere Umwelt-Aktion: Im Gegensatz zu Boykotts wirken sie nicht durch Strafen, sondern schaffen positive Anreize für umweltfreundliche Veränderungen. Das Geschäft, das bereit ist, den höchsten Anteil seines Tagesumsatzes in den Klimaschutz zu investieren, erhält den Zuschlag und wird mit geballter Einkaufskraft belohnt.

Der Name Carrotmob kommt vom amerikanischen Begriff „carrot and stick“, der etwa soviel bedeutet wie unser „mit Zuckerbrot und Peitsche”. Die Karotte ist die Belohnung für das erwünschte, umweltfreundliche Verhalten, „Mob“ steht für eine Massenansammlung kaufwilliger Kunden. Die Nähe zum Begriff Flashmob ist dabei beabsichtigt.

Die Idee dieser Aktionsart stammt aus den USA. Der erste Carrotmob fand 2008 in San Francisco statt. Von dort aus breitete sich das Konzept schnell nach Europa, Australien und Asien aus, und nach wie vor kommen immer weitere Städte dazu, in denen kleine, ehrenamtliche Teams örtliche Carrotmobs organisieren.

Den ersten deutschen Carrotmob gab es im Juni 2009 in Berlin, es folgten weitere in Bielefeld, Bonn, Frankfurt, Bremen, Kiel, Darmstadt, Hamburg und Freiburg. In Köln fand am 17. April 2010 erstmals ein Carrotmob statt. Die beiden ersten Kölner Carrotmobs haben bereits zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes von 4,8 Tonnen pro Jahr geführt.

Weitere Informationen unter www.carrotmobkoeln.org

Pressekontakt:

Carrotmob Köln GbR
Fabian Huber        Tel: 0163/7423536
Marco Wolpert     Tel: 0163/2565610
E-mail:                

Wir bedanken uns für ein Belegexemplar.

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Kaufen fürs Klima

Köln, 12. Juli 2010. Zweiter Kölner Carrotmob am 24. Juli 2010 bei der Bäckerei Schweitzer in Neu-Ehrenfeld: Alle Kölner sind aufgerufen, den Laden leerzukaufen, Spaß zu haben und damit die Umwelt zu schützen: Denn 100% des Umsatzes gehen direkt in den Klimaschutz.

Bei Bäckerei Schweitzer am Ehrenfeldgürtel 151 (Haltestelle Subbelrather Straße/Gürtel der Linien 5 und 13) erwartet die Kunden am Samstag, 24. Juli 2010 von 11 bis 14 Uhr ein ungewöhnliches Einkaufserlebnis: Im Rahmen des zweiten Kölner Carrotmobs gibt es ungewöhnliche Brot- und Kuchenkreationen, Livemusik und vor allem die Gewissheit, etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Die Idee des Carrotmobs ist ebenso einfach wie wirkungsvoll und hat sich bereits in zahlreichen Aktionen rund um den Globus bewährt: Der Carrotmob belohnt Geschäfte, die bereit sind, ihren Energiehaushalt zu verbessern, mit zusätzlichem Umsatz und Publicity. Über Facebook, Twitter & Co werden Kundenströme mobilisiert, die am Aktionstag für Rekordumsätze beim ausgewählten Laden sorgen. Der Inhaber hat sich im Vorfeld verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen dieses Tages in Energieeffizienzmaßnahmen in seinem Laden zu investieren, die sonst für ihn nicht finanzierbar wären. Bäcker Karl-Heinz Schweitzer will ganze 100% des Tagesumsatzes investieren.

Karl-Heinz Schweitzer: „Die Idee des Carrotmobs hat mich gleich überzeugt, deshalb habe ich sofort zugesagt, den gesamten Umsatz des Tages für den Klimaschutz zu investieren. Die klimafreundlichen Umbauten hatte ich schon lange ins Auge gefasst – aber eine Investition wie diese lässt sich nicht mal eben so umsetzen. Die Aktion gibt mir jetzt die Chance, das Thema anzupacken.“ Die Planung und Umsetzung der Maßnahmen wird von einem unabhängigen Energieberater begleitet und überprüft. Die co2online gGmbH hat zugesagt diese Unterstützung im Rahmen ihrer „Klima sucht Schutz“-Kampagne kostenfrei zu leisten.

Klimaschutz heißt auch: Überproduktion minimieren

Das Kölner Carrotmob-Team möchte mit der Aktion noch auf ein weiteres Thema aufmerksam machen, das in engem Zusammenhang mit dem Klimaschutz steht: auf die Vernichtung von Lebensmitteln, die nicht verkauft werden können. Für die Herstellung jedes einzelnen Brötchens werden erhebliche Ressourcen benötigt – vom Getreideanbau über die Verarbeitung bis hin zum Energieaufwand für das Backen. Je mehr Lebensmittel vernichtet werden müssen, umso mehr Ressourcen werden verschwendet – zumal die Vernichtung oft weitere Ressourcen bindet. Dieser Zusammenhang spielt eine große Rolle in der Klimabilanz – ist in der Gesellschaft jedoch noch kaum bekannt.

Filmautor Valentin Thurn hat im Rahmen seines aktuellen Filmprojekts ausführlich zu diesem Thema recherchiert: „Wir werfen ungefähr genauso viele Lebensmittel weg wie wir konsumieren – vom Anbau über Transport und Handel bis zum Konsum. Besonders viel weggeworfen wird Brot. Studien aus Österreich zeigen, dass im Schnitt 10 bis 25% des täglich gebackenen Brotes nicht verkauft wird und im Müllcontainer landet. Brot vom Vortag ist heutzutage nahezu unverkäuflich. Gerade bei vielen der großen Bäckereiketten kommen so riesige Ausschussmengen zustande, da sie ihren Kunden oft bis tief in die Nacht die gesamte Warenvielfalt bieten möchten. Kleine unabhängige Bäcker haben von vornherein kleinere Mengen im Angebot, aber gerade in Städten stehen auch sie im Wettbewerb und haben Angst, dass die Kunden wegbleiben, wenn sie ihr Angebot gegen Ladenschluss ausdünnen, wie es früher einmal üblich war.“

Mit der Bäckerei Schweitzer hat das Kölner Carrotmob-Team gezielt einen Bäcker angesprochen, der sich dieses Themas bewusst ist und bereits aktiv daran arbeitet, seinen Überschuss zu minimieren. Das Team möchte damit auch dazu aufrufen, verstärkt bei unabhängigen Bäckern einzukaufen, die sich nicht am Irrsinn des permanenten Warenüberangebots beteiligen.

Die Carrotmobs: ein internationales Erfolgsmodell

Carrotmobs möchten Impulse setzen. Im Gegensatz zu Boykotts setzen sie nicht auf Strafen, sondern schaffen positive Anreize für umweltfreundliche Veränderungen. Das Geschäft, das bereit ist, den höchsten Anteil seines Tagesumsatzes in den Klimaschutz zu investieren, erhält den Zuschlag und wird mit geballter Einkaufskraft belohnt.

Der Name Carrotmob kommt vom amerikanischen Begriff „carrot and stick“, der etwa soviel bedeutet wie unser „mit Zuckerbrot und Peitsche”. Die Karotte ist die Belohnung für das erwünschte, umweltfreundliche Verhalten, „Mob“ steht für eine Massenansammlung kaufwilliger Kunden. Die Nähe zum Begriff Flashmob ist dabei beabsichtigt.

Die Idee dieser Aktionsart stammt aus den USA. Der erste Carrotmob fand 2008 in San Fransisco statt. Von dort aus breitete sich das Konzept schnell nach Europa, Australien und Asien aus, und nach wie vor kommen immer weitere Städte dazu, in denen kleine, ehrenamtliche Teams örtliche Carrotmobs organisieren.

Den ersten deutschen Carrotmob gab es im Juni 2009 in Berlin, es folgten weitere in Bielefeld, Bonn, Frankfurt, Bremen, Kiel, Darmstadt und Freiburg. In Köln fand am 17. April 2010 erstmals ein Carrotmob statt – mit großen Erfolg: Beim Obst und Gemüse Land in der Zülpicher Straße wurde der Umsatz am Aktionstag verdreifacht, 75% davon wurden in eine energiesparende Beleuchtung und weitere Maßnahmen investiert.

Weitere Informationen unter www.carrotmobkoeln.org

Pressekontakt:
Carrotmob Köln GbR
Fabian Huber   Tel: 0163/7423536
Marco Wolpert  Tel: 01632565610
E-mail: 

Wir bedanken uns für ein Belegexemplar.

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